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2.5. bis 4.5.19, um 20:00 Uhr ***Zusatzvorstellungen
Interferenz / Horst Knörrer / Schmidt / Teuwissen
 
  van Helsing  
 

Die Vorstellung vom 2. Mai ist bereits ausverkauft.

Jahrzehnte nachdem der Medizinprofessor van Helsing den legendären Grafen Dracula beseitigt hat, beschwört er seine vergangene Tat herauf. Was war? Was hätte sein sollen? Bald brüstet sich van Helsing mit seiner Grosstat, dem Vampir den Pflock ins Herz getrieben zu haben, und sieht sich als glorreichen Helden; bald verwünscht er sich, ist Versager und gebrochener Sieger.

Dies ist die Lebensrückschau eines Mannes, der sich tobend und polternd von den Gestalten der Vergangenheit zu lösen versucht, und gerade dadurch eins mit ihnen wird.

Van Helsing verherrlicht und verhöhnt sich im selben Atemzug. Das macht ihn grotesk, tragisch - und zugleich höchst unterhaltend.

In der Rolle des fiktiven Professors van Helsing nimmt der ETH-Mathematikprofessor Horst Knörrer Abschied von seiner langjährigen Lehrtätigkeit.

In einer zärtlich-ironischen Inszenierung amüsiert, irritiert und berührt Knörrer sein Publikum.

Regie: Stephanie Schmidt. Text, Dramaturgie: Stephan Teuwissen. www.vanhelsing.ch


Eintritt: 40.- //25.-


Die Vorstellung vom 2. Mai ist bereits ausverkauft.

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9.5. bis 11.5.19, um 20:00 Uhr ***Premiere
Laura Tontsch / ZHdK / freies Masterprojekt
 
  Kafkas Gruftwächter  
 

"Die ungeheure Welt, die ich im Kopf habe. Aber wie mich befreien und sie befreien, ohne zu zerreissen. Und tausendmal lieber zerreissen, als sie in mir zurückhalten oder begraben. Dazu bin ich ja hier, das ist mir ganz klar".

So schreibt Franz Kafka in seinen Notizen.

Und dennoch hat er viele seiner inneren Welten begraben und sie als unvollendete Textfragmente zurückgelassen.

So auch sein einzig erhaltener dramatischer Text Der Gruftwächter, in dem der Wächter eines fürstlichen Familiengrabes des nachts mit den Geistern der Verstorbenen um deren Freiheit ringt.

Es liegt etwas Absurdes in diesem Kreislauf des Wollens und Scheiterns und stellt die Frage, ob man daraus ausbrechen kann. Und tatsächlich will.

Eine theatrale Auseinandersetzung mit Texten und Notizen von Franz Kafka. Weitere Informationen auf www.theaterist.de

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16.5. bis 18.5.19, um 20:00 Uhr ***Premiere
Theater am Rande / Frank Sandmann // Lubosch Held im Rahmen des "Warmen Mai"
 
  Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf...  
 

Ein Stück von Bodo Kirchhoff.

Ein blasser Mann mittleren Alters, ein Unterhalter, ein fettes Burnout in den Knochen, Panikattacken inklusive, homo oder hetero, leicht verwirrt, ganz bestimmt gelangweilt, und manchmal, im tiefsten Innersten trotz allem noch hell wach, betritt die kahle Bühne, wer weiss es schon, vielleicht zum letzten Mal, Flipflops, Glitzer, wirres Haar, das ganze Programm.

Ein Ansager soll er sein und seine Show bald starten, die letzte seiner Art, nur dass die beste Nummer, also die würde ihm noch fehlen….

Aber fehlt sie denn wirklich?

Ein traurig-lustiges, erotisches Feuerwerk an schauspielerischer Bravour, die mit unserem Voyeurismus jongliert als hätten wir dafür bezahlt.

Und vergessen wir nicht: es ist der letzte klassische Striptease auf Schweizer Boden!

Mit Frank Sandman. Licht: Karl von Krollock. Regie: Lubosch Held Hrdina.

Eintritt 40.-//25.-

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21.5.19, um 20:00 Uhr ***Premiere
Samuel Zinsli im Rahmen des "Warmen Mai"
 
  Kamillas Literaturklub  
 

Haben Sie sich auch schon gewünscht, im Literaturclub des Schweizer Fernsehens würden mehr Bücher besprochen, in denen Warmer-Mai-taugliche Themen verhandelt werden? Haben Sie vergeblich versucht, es dort in die exklusive Publikumsrunde zu schaffen?

Da können wir Abhilfe schaffen.

Kamilla von Arx lädt nach dem grossen Erfolg der letzten Jahre wieder ein, zu einer Diskussionsrunde über neuere und neuste Bücher - mit lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans*-Charakteren und einem hoffentlich noch weit bunter gemischten Publikum.

Und hier kommen die Bücher für den Jubiläumsliteraturklub: Angelika Overath: Ein Winter in Istanbul. Olga Grjasnowa: Die juristische Unschärfe einer Ehe. Stephan Phin Spielhoff: Der Himmel ist für Verräter. Négar Djavadi: Desorientale.

Mit Christina Caprez, Hannes Rudolph, Martin Zimper und Kamilla von Arx. Moderation: Michi Rüegg.
Eintritt 25.-/20.-

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22.5. und 23.5.19, um 20:00 Uhr ***Premiere
Mona Gamie im Rahmen des "Warmen Mai"
 
  Mona an der Bar  
 

Auf einen Drink mit der Drag Queen.

Die Drag Queen Mona Gamie lädt auf einen starken Drink ein in ihrer Lieblingsbar: In der schummrigen Hafenkneipe "Zum goldenen Fernrohr" tummeln sich allabendlich Stammgäste jeglicher Couleur, deren Geschichten erzählt sein wollen. Es sind Geschichten wie der Bericht des Archäologen, der seinen Liebsten in Athen zurückliess, Episoden aus dem Leben der erfolglosen Schriftstellerin, die trotzdem allabendlich schreibt, oder die Niederlage des stolzen Revolutionärs, der nicht ans Aufgeben denkt. All deren Geschichten und noch mehr möchte Mona erzählen - natürlich im Vertrauen, bei einem guten Glas Wein. Kommen Sie - an die Bar!

Eintritt 40.-/25.-

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24.5. und 25.5.19, um 20:00 Uhr ***Premiere
Theater am Rande / Frank Sandmann // Lubosch Held im Rahmen des "Warmen Mai"
 
  Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf...  
 

Ein Stück von Bodo Kirchhoff.

Ein blasser Mann mittleren Alters, ein Unterhalter, ein fettes Burnout in den Knochen, Panikattacken inklusive, homo oder hetero, leicht verwirrt, ganz bestimmt gelangweilt, und manchmal, im tiefsten Innersten trotz allem noch hell wach, betritt er die kahle Bühne, wer weiss es schon, vielleicht zum letzten Mal, Flipflops, Glitzer, wirres Haar, das ganze Programm.

Ein Ansager soll er sein und seine Show bald starten, die letzte seiner Art, nur dass die beste Nummer, also die würde ihm noch fehlen….

Aber fehlt sie denn wirklich?

Ein traurig-lustiges, erotisches Feuerwerk an schauspielerischer Bravour, die mit unserem Voyeurismus jongliert als hätten wir dafür bezahlt.

Und vergessen wir nicht: es ist der letzte klassische Striptease auf Schweizer Boden!

Mit Frank Sandman. Licht: Karl von Krollock. Regie: Lubosch Held Hrdina.

Eintritt 40.-/25.-

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28.5. bis 30.5.19, um 20:00 Uhr *** Zürcher Premiere
Olga Tucek im Rahmen des "Warmen Mai"
 
  Von Frauen und Mächten - ein feministisches Freudenfeuer  
 

Es reicht! Endgültig aus der artigen Agonie vermeintlicher Ohnmacht erwacht, schleudert die wütende Virtuosin ihre Gedankenblitze auf die morschen Throne selbstgefälliger Männermacht: Sie bemächtigt sich ihrer ureigenen Sprache und entfacht mit ihrer Stimme ermächtigende Flächenbrände.

Sie beschwört die Kraft mächtiger Frauen und macht den Erdmördern Feuer unter den ignoranten Hinterteilen.

Sie lässt Eisherzen tauen und Zornvulkane ausbrechen.

Ein flammendes Fanal für feurige Frauen.

Und mutige Männer!

Von und mit Olga Tucek, Stimme und Akkordeon. Eintritt 40.-/25.-

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31.5.19, um 20:00 Uhr ***Premiere
Samuel Zinsli im Rahmen des "Warmen Mai"
 
  Kamillas Wortsalate  
 

Die deutsche Schriftstellerin Kamilla von Arx, Witwe des Schweizer Industriellen Arthur von Arx, muss dem "Warmen Mai" - Publikum wohl kaum noch vorgestellt werden. Seit der allerersten Ausgabe des Festivals begleitet sie es mit Lesungen und hatte 2012 und 2013 die Schirmherrschaft für den "Angewärmten Mai" inne.

Auch in ihrem von einer sehr persönlichen Variante feministischen Blickes geprägten Werk hat sie sich immer wieder mit schwulen und lesbischen Themen auseinandergesetzt.

Der Titel der diesjährigen Lesung soll beileibe nicht aussagen, Kamilla veranstalte sprachliches Durcheinander. Im Gegenteil, sie versteht Stilebenen und Themen mit kundiger Hand zu mischen und appetitlich anzurichten.

Im Zentrum steht eine neue Erzählung mit dem Titel "Der Ritter mit den zwei Köpfen", darum herum gruppieren sich kürzere alte und neue Texte.
Eintritt 40.-/25.-

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4.6. bis 5.6.19, um 20:00 Uhr ***Premiere
David Baumgartner Quartett
 
  TAKIN' OFF - Jazz at Keller62  
 

Contemporary Jazz. Eigenkompositionen und Originals. Eintritt 25.-

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7.6.19, um 20:00 Uhr ***Zürcher Premiere
Hauser-Jaeger-Punkt-Jaeger
 
  Manifest  
 

Sie erfinden eine Musik im Moment. Sie improvisieren. Sie feiern mit "Manifest" ein Ritual voller Visionen. Grosse Manifeste, von Jim Jarmusch über Tristan Tzara bis zu David Bowie, lassen sie in der Musik, dem Klang und dem Rhythmus aufflammen. - Und eine Konzertperformance voller Endzeitstimmung und Utopie entstehen.

"Glaubt irgendjemand, er hätte eine seelische Grundlage gefunden, die der gesamten Menschheit gemein ist? Wie kann einer erwarten, Ordnung in das Chaos zu bringen, das diese unendliche und unförmige Veränderung ausmacht - den Menschen?" Philippe Soupault, Literatur und der Rest (1920).

Birgit Hauser - Sängerin aus Winterthur - liebt es, sich frei fliessend im Spannungsfeld von Text und Musik zu bewegen. Der lyrische Saxophonist und Klarinettist Michael Jaeger gilt als eine prägende Stimme des Schweizer Jazz (Michael Jaeger KEROUAC, Luca Sisera Roofer). Der Schlagzeuger Chris Jaeger hat sich mit seinen unzähligen Soloarbeiten und durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Pierre Favre einen Namen gemacht. Komplettiert wird das Quartett durch den deutschen Bassisten Noah Punkt.

Eintritt 40.-/25.-

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11.6.19, um 20:00 Uhr ***Zürcher Premiere
Schreiblese 2019
 
  Neue Geschichten von der Taubenstrasse 17  
 

Pia Berla, Eric Breitinger, Annette Frommherz, Barbara Geiser, Rita Roedel und Helene von Gugelberg bevölkern ein fiktives Mehrfamilienhaus mit skurrilem Personal und ebensolchen Begegnungen.

Die Mieter an der Taubenstrasse 17 sind in Aufruhr: Die Fassade ihres Hauses wird saniert. Und das bringt so einiges ins Rollen. Denn es ist heiss und stickig, lärmig sowieso, und die Probleme drängen vom Parterre übers Treppenhaus nach oben. Keine Nische ist staubfrei, keine Wohnung still - und die Nerven liegen blank. Kein Wunder also, treffen sich die Mieter in gereizter Stimmung. Im Treppenhaus, auf der Türschwelle, bei den Briefkästen. Da geht die Post ab!

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14.6. bis 15.6.19, um 20:00 Uhr
Mundarte
 
  Mini Wohnig  
 

Endlich, die eigenen vier Wände. Ein Traum wird wahr! Dank eines Tippfehlers landen vier Personen, die nicht unterschiedlicher sein könnten unverhofft in einer Wohngemeinschaft.

Theo, der ewige Student, Annika, mit ihren ganz exakten Vorstellungen, Eli, mit ihren Flausen im Kopf und Molly, das schüchterne Nesthäkchen. Als wäre dies nicht schon abenteuerlich genug, macht ihnen auch noch der Vermieter zusätzlich das Leben schwer.

Ein mysteriöser Brief lässt das Haus erzittern. Und ach - die Katze möchte bitte auch gefüttert werden!

Ein Balanceakt zwischen Acapella, Theater, Yuccapalme und Ämtliplan.

Buch, Idee, Spiel: Mundarte. Stefan Schaberl, Alice Schönenberger, Alexandra Kraft und Linda Weidmann. Regie: Daniel Koller.

Eintritt 40.-/25.-

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