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| "Keller62 / Theater ins Leben!" | |||
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Das Theater und die Infrastruktur wurden zu 100% renoviert, ein neues
künstlerisches Konzept, welches als Schwerpunkt einen festen und
durchgehenden Spielbetrieb und eine professionelle Leitung beinhaltet,
ausgearbeitet und das Ziel anvisiert, diesem Kleintheater durch eine einheitliche
Begleitung der verschiedenen Tätigkeiten ein eigenes Gesicht zu geben
und ihn zu einem Ort der kulturellen Begegnung zu machen. Keller62 möchte ein Forum sein, welches Atmosphäre und Qualität im gleichen Masse vermitteln kann, die sowohl dem Kulturbedarf der Stadt Zürich, als auch der Universität, Rechnung tragen und der gesamten breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit einer unmittelbaren menschlichen Begegnung geben. Es sollen auch Menschen erreicht werden, die keine der grossen Institutionen besuchen würden. Gastspiele auswärtiger Gruppen, wie auch Koproduktionen finden regelmässig statt. Das Projekt wird von einem Verein getragen und finanziert sich zu 75% selbst, ist also auf Sponsoren- und Gönnerbeiträge, sowie Spenden schmerzlichst angewiesen. Über nähere Angaben und verschiedene Sponsoringmöglichkeiten informiert Sie das Leitungsteam des Keller62 gerne. |
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| Die Kurse | |||
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Keller62 bietet auch ein reichhaltiges Angebot an Kursen an: für Theaterbegeisterte,
für alle, die es werden wollen, oder auch für jene, die ihren Körper als
Werkzeug in ihrem künftigen Beruf benutzen und/oder perfektionieren wollen.
Aktuelle Kurse 2009: Workshop "Bühnen-ABC"
mit anschliessenden Aufführungen Beginn: fortlaufend Die endgültigen Kurstermine und Zeiten, werden nach gegenseitiger Absprache beim ersten Treffen vereinbart. Und nach Möglichkeit so gestaltet, dass auch wirklich alle teilnehmen können. Rechtzeitige Anmeldung empfohlen, da Teilnehmerzahl begrenzt. Mehrere Aufführungen zum Abschluss des Workshops September/Oktober
2010. Durch gezielte individuelle Verbesserungsvorschläge werden die darstellerischen
Mittel der Teilnehmer gefördert und weiter entwickelt. Die erworbenen
Fähigkeiten können anschliessend in einer Inszenierung umgesetzt werden.
"Assessments kurz und
bündig, oder aus der Praxis für die Praxis." Bereiten Sie sich in einem geschützten Rahmen auf ein Assessment, oder auf ein Vorstellungespräch vor. Wir unterstützen Sie dabei mit über 20 Jahren Erfahrung. Da es sich bei Assessments und Vorstellungsgesprächen um Standardsituationen handelt, ist es ein leichtes, sich darauf vorzubereiten. Mit Hilfe von Rollenspielen und Feedbackgesprächen werden wir den geringsten Anflug von Panik beseitigen. Sie werden Ihren persönlichen Auftritt verbessern und lernen, wie Sie glaubwürdig, aber auch geschickt die Prüfsituationen meistern können. Für alle, die Ihren Auftritt verbessern möchten, für alle die vor anderen Menschen auftreten müssen, oder eben für all jene, denen ein Assessment oder ein Vorstellungsgespräch bevorsteht. Keine Vorkenntnisse notwendig. IKurskosten: Sfr. 400.- (variabel, je nach Teilnehmeranzahl) Dauer: 2 x 4 Std. Leitung: Lubosch Held Anmeldung bei Keller62 (leitung@keller62.ch) gerne auch telephonisch unter 044 253 27 55.
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| Die Geschichte | |||
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Da lag es nun - ein kleines, verschlafenes Theater - ein wunderschöner Raum, ideal gelegen und stimmungsvoll, mit einer ungeheuren Kraft - hier würde das Träumen leicht fallen, Theater schon beim Eintreten entstehen - Ein Theater würde man machen, wie es schon lange keiner hier sah, Menschen finden, mit Musen beischlafen, Geschichten erfinden, lügen bis sich die Balken biegen, einen Faden ziehen durchs Nadelöhr im Heuhaufen, auf der Wiese beim Wald, wo wildes Ungeziefer lärmt, den Faden weiterwickeln, um den ältesten Baum mit dem dicken Ast, an dem ein Skifahrer hängt, der wohl im Winter zu Besuch kommen wollte, durch die dunkle Nacht zu uns, die Sterne leuchteten seinen Weg, am Boden, am Himmel spukten Basilisken, wir haben niemanden erwartet, der Wald war geheimnisvoll und dunkel, und ohne uns hätte ihn irgendwo irgendwann ein Schlag getroffen; man möchte einen Ort suchen, wo man gut rauchen kann, wo der Wind um einen herum Vogeldreckklümpchen zusammenträgt, wo heisse Sonne in die Getränke nicht sticht, probieren, was uns am besten schmeckt, sitzen und schauen, ob jemand kommt, jemand, der weiss, dass wir hier schon sitzen, und sagt, grüsseuchjungens, mein Arm ist zu lang - setz dich zu uns, wir lassen dich ausreden, unsere Aufgaben vergessen wir nicht, den Arm gib du mal uns und ruh dich aus, an diesem Ort, den es jetzt gibt, wo heisse Sonne in die Getränke nicht sticht. |
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| Rückblick | |||
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Ein Bogen ist gezogen und hört auf. Macht nichts! Wir mögen Bögen. Sie erinnern uns weissgottwarum an Brücken. Eine Brücke ist nicht schlecht. Sie verbindet und überbrückt. Sie hat einen Sinn und eine Geschichte. Und Geschichten mögen wir auch. Und von denen hatten wir im letzten Jahr herrschafts viele. Auf der Bühne eigentlich nur gute, im Betrieb gute und schlechte. Das muss wohl so sein. Gut. Mal die zwölf Monate kurz durchgehen. Und DANN - ein grosses Dankeschön an alle Menschen, die uns geholfen haben, sei es an der Kasse, an der Bar, beim Malen und Plakatieren, oder bei sonst welchen Sachen. Und die uns Geld gegeben haben. Ohne sie wäre es definitiv nicht gegangen. Danke! Und danken müssen wir auch unseren Lebenspartnern, die eigentlich nichts mehr von uns haben, denn zu Hause sind wird nur auf Gastspiel, und das braucht schon viel Verständnis und Liebe, wenn man es wagt, mit solchen Menschen wie uns liiert zu sein (wir versprechen Besserung!). UND - wir leben hier von unserer Arbeit, schlecht, aber wir leben und haben alles praktisch im Alleingang geschafft. Da sind wir schon ein bisschen stolz. Trotzdem: wenn uns jemand unter die Arme greifen möchte - wir hätten nichts dagegen. Ein Theater wie dieses, mit seiner Atmosphäre und einem durchgehenden Programm, ist einmalig in der Stadt! Es hat sich gegen eine riesige Konkurrenz durchgesetzt und lebt aus vollem Hals. Es ist eine Heimat geworden. UND - es scheint, als würde man in der Stadt einen Keller62 brauchen und wollen. Und das - das freut uns am meisten! |
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